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Status Quo und künftige Chancen

Warum wir uns so intensiv mit Bürgerbefragung und Leitbild auseinander gesetzt haben

Unsere Bürgerinnen und Bürger schätzen das grüne und ruhige Wohnumfeld – dies soll erhalten und weiter verbessert werden. Arbeits- und Ausbildungsplätze und damit die verstärkten Bemühungen um Gewerbeansiedlungen sind wichtige Voraussetzungen, um unsere Jugendlichen eine lebenswerte Region anzubieten.
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Der Artikel ist Bestandteil der "Offen gesagt...": Zeitung als PDF

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Die Beziehung der Befragungsergebnissen, die ja die Erfahrungen und Wünsche aus den vergangenen Jahren beinhalten zum Leitbildentwurf, kam während unserer Veranstaltung zur Auswertung der Bürgerfragung 2010/11 am 15. Mai 2012 deutlich zu Tage. Barrierefreiheit, Fußwege, Radwege sind Anliegen und langjährige Themen, die ebenfalls ihren Niederschlag im Leitbildentwurf gefunden haben.

Bad Belzig soll tourismusfreundlicher werden, z.B. durch die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und einen autofreien Marktplatz als Kommunikationszentrum. Die Besonderheiten – auch in den Ortsteilen -  sollen mehr in den Vordergrund rücken. Für die Ragösener ist es z.B. der Mühlenteich (Foto links) und für die Dippmannsdorfer das Naturbad (Foto rechts, beides Hohlfeld), für die Werbiger neben den Naturschönheiten auch die Kooperation mit dem Park Wiesenburg.

Selten bis nie
nutzen ca. ¾ aller 1029 Befragten das Internet. 65% in der Kernstadt bzw. 55% in den Ortsteilen nutzen selten bis nie die Infotafeln (Amtlichen Bekanntmachungskästen), um sich über das Stadtgeschehen zu informieren; Gut zu wissen für die tägliche Arbeit von Verwaltung und Politik. Wie können die Bürgerinnen und Bürger noch besser erreicht werden? Gibt es Möglichkeiten, um die amtlichen Bekanntmachungskästen attraktiver zu gestalten, den Text vielleicht größer, die gesamte Aufmachung trotz amtlicher Bekanntmachung interessanter? Zur Zeit der Bürgerbefragung gab es das Bad Belzig- Journal noch nicht. Gibt es Informationen dazu, wie es die Bürgerinnen und Bürger annehmen? All diese Themenbereiche konnten in unserer Veranstaltung am 15. Mai 2012 in der Grundschule Geschwister Scholl nur angerissen werden.

Fazit:
Eine solche Befragung – für die Stadt kostenlos – wird es so schnell nicht wieder geben. Deshalb sind die Ergebnisse intensiv zu nutzen.
Ein großer Teil der Befragungsergebnisse spiegelt sich im Leitbild und in weiteren Konzepten – wie z.B. für die barriefreie Stadt wider.
Die Umsetzung im Detail kann jedoch nur durch die Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger gelingen.
Die Präsentationen der öffentlichen Veranstaltung der Linken vom 15.Mai 2012 zur Bürgerbefragung, Jugendbefragung und zum Leitbild der Stadt Bad Belzig  sind unter www. zu lesen oder bei den Abgeordneten der Linken zu erhalten.


kommentiert:
28 wird zu 15 oder: Ein verzerrtes Echo –
entsteht durch ein oder mehrere Hindernisse zwischen Sender und Empfänger. Es kommt auch öfter vor, dass ganz und gar Signale verschluckt werden. Zwar trägt eine regionale Tageszeitung das Echo im Namen, doch klappt es nicht so mit der Übertragung. Ein Beispiel: Auf unserer Veranstaltung zur Auswertung der Jugendbefragung und Haushaltsbefragung am 15.Mai – übrigens erlaubter Weise nach dem Schulbetrieb in der Aula der Geschwister-Scholl- Schule waren genau 28 Personen anwesend. Ziehen wir die Journalistin Frau Kraemer sowie die Akteure Dr.Kirchner, Frau Kurschat, Frau Muchow vom Kinder- und Jugendbeirat sowie meine Person ab, so sind es 23. Das Echo schrieb aber 15 und wiederholte es noch öfter. Es schrieb u.a. auch, die Brücker Landstraße wurde als Ergebnis der Bürgerbefragung von uns dargestellt. Nein, einige Fotos von der Stadt wurden nach dem Vortrag einfach noch so gezeigt usw. In den Beiträgen über die Veranstaltung hat so gut wie nichts außer Ort und Zeit gestimmt. Dumm gelaufen, dass der Chef-Kommentator auch noch diese Fehlinformation aufgriff und damit ins Leere schoss. Das größte Hindernis einer korrekten Berichterstattung ist wohl, dass auf keinen Fall etwas Positives über die Stadt nach außen dringen darf. Es könnte ja ein störungsfreies Echo in der Bevölkerung entstehen und die Zeitung verdient nicht mehr an herbei geredetem und hoch gepuschtem Zank und Streit sowie angeblich geheimen Verschwörungen. Man könnte es mit der Wahrheitsgemäßen Berichterstattung versuchen, dann verstrickt man sich nicht so in Widersprüche – das sagen wir doch schon unseren Kindern. Wenn sich das Niveau des…Echos nicht verbessert, sollte vielleicht der Name gewechselt werden, ehe die Aktien noch mehr in den Keller rutschen.
Uta Hohlfeld

Was die MAZ draus machte: Zwischen Glaskugel und Schublade
Stadt-Homepage: Ergebnisse der Bürgerbefragung
PDF: Ergebnis-Präsentation


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