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Gelungener Altstadtsommer auf dem Hof der Linken

Gäste interessiert an lokalen Themen, aber auch besorgt über Zuspitzung zahlreicher Konflikte weltweit

Foto: LINKE

Der Bad Belziger Altstadtsommer war auf dem Hof der Linken ein wahres Fest:

Ein voller Hof, tolle Musikperformances von kubanischen Klängen, über Blues und Classic-Rock bis Folk und Liedermaching sowie jede Menge Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu lachen, aber auch zu diskutieren, sich auszutauschen und die DirektkanidatInnen Astrit Rabinowitsch und Andreas Bernig in ein Gespräch zu verwickeln. Nicht zu vergessen auch die kulinarische Verpflegung, Danke an die Backschweintenne Gömnigk!

Spannend auch war der Politische Frühschoppen am Sonntag Vormittag:

Christian Görke, Finanzminister und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Astrit Rabinowitsch, MdL und Direktkandidatin für den Wahlkreis, sowie Bürgermeisterin Hannelore Klabunde stellten sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Bereits am Vortag konnten Gäste ihre Fragen und Kommentare auf vorgefertige Zettel schreiben und in eine Fragebox werfen. Diesen und weiteren Fragen stellten sich die PodiumsteilnehmerInnen.

Und immer wieder wurde im Laufe der Diskussion klar: DIE LINKE. macht den Unterschied! Seien es die 8300 Politistinnen und Polizisten, die wir fordern, die 900 Stellen für Lehrerinnen und Lehrer oder das Bestreben Altersarmut entgegen zu wirken und die Pflegesituation entscheidend zu verbessern. Diese gesellschaftlich wichtige Berufsgruppe arbeitet unter schweren Bedingungen, von angemessenem Lohn und Anerkennung ist zu schweigen. Astrit Rabinowitsch wies auf die besonders prekäre Situation von Betreuungspersonal von Kindern mit Behinderung hin, das in den Ferien entlassen wird und sich in dieser Zeit arbeitslos melden muss. Gute Arbeit, gute Löhne! Ohne Schikane und Ausbeutung!

Auch setzt sich DIE LINKE entschieden dafür ein als Land Brandenburg im Bundesrat über den auslaufenden Länderfinanzausgleich zu diskutieren und Fördermöglichkeiten für Brandenburg auszuloten. Und ferner geht es natürlich auch darum, unbürokratischere Förderanträge zu ermöglichen, um Kommunen trotz der veränderten Lage, Zugang zu Töpfen zu bereitzustellen. Zur Kommunalpolitik gab es auch viel zu sagen: Einig war man sich z.B. darüber, dass die unsachgemäße Mülldeponie in Niemegk, sobald die rechtlichen Grundlagen geklärt seien, beseitigt und diese Gefahr für Mensch und Umwelt gebannt werden müsse.

Die Gäste interessierte jedoch nicht nur, was vor ihrer Haustür passiert: Aktuell und besorgniserregend ist die Zuspitzung zahlreicher Konflikte weltweit - ob Ukraine oder Irak – Stimmen aus dem Publikum kritisierten die unreflektierte, überschwängliche Unterstüzung von Waffenlieferungen in Krisengebiete durch die Bundesregierung. DIE LINKE ist gegen Waffenlieferungen, den sie sind unkontrollierbar und kippen geradezu Öl ins Feuer. Als Friedenspartei setzen wir hier ein klares Zeichen.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, mit denen das Wochenende so erfolgreich gemeistert wurde. Besonderer Dank auch allen interessierten Gäste, mit denen wir viele gute Gespräche führen konnten und die ausgelassen mit uns feierten. Sehr gefreut haben uns einige Erstwählerinnen und Erstwähler, die sich bei uns informierten und kritische Fragen stellten. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

 


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