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Die Volkssolidarität lud zur Gesprächsrunde

Bürgermeisterkandidat Jan Eckhoff präsentiert sich und sein Programm

Jan Eckhoff (3 v.l.) zwischen den anderen Kandidaten

Am vergangenen Mittwoch lud die Volkssolidarität alle Bürgermeisterkandidaten zu einer Gesprächsrunde in das Burghotel ein. Bis auf den Kandidaten der NPD und einen freien Kandidaten folgten Jan Eckhoff, Kandidat der LINKEN., und die Kandidaten der Piraten, SPD und ein weiterer freier Kandidat der Einladung und stellten sich und ihre Wahlprogramme den knapp 40 anwesenden Gästen vor.

Für Jan Eckhoff, der sich vor einigen Jahren ein kleines Häuschen in Bad Belzig gekauft hat, sei die Hauptmotivation für seine Kandidatur, “vor Ort etwas bewegen zu können“. In seiner bundesweiten Karriere bei der damaligen PDS und heutigen LINKEN habe er die Erfahrung gemacht, dass “das Herumspringen auf abstrakten, fernen Ebenen auf Dauer unbefriedigend sei“ und habe sich somit der Lokalpolitik zugewandt.

Auf die Frage nach den wichtigsten Zielen ihrer Programme stimmten die Kandidaten dahingehend überein, dass eine bessere Anbindung an die umliegenden Dörfer und Metropolen per öffentlichen Nah- und Fernverkehr eines ihrer Hauptanliegen sei. Im Gegensatz zu den Anderen, welche eine Erhöhung des Bahnverkehrs nur zu Stoßzeiten forderten, plädierte Eckhoff für eine insgesamt dichtere Frequenz des RE 7, auch am Wochenende. Dies werde gerade den Jugendlichen neue Freiheiten bieten, beispielsweise die Möglichkeit, nachts nach Feiern nach Hause zurückzukommen, und diese so langfristig in der Region halten. Auch die Forderung nach Ortteilbudgets grenzte ihn klar von den anderen Kandidaten ab. Durch diese sollte den Ortsteilen mehr Eigenständigkeit zugesichert werden. Auch müssten neue Baugründe erschlossen werden, so Eckhoff im Einklang mit den anderen Kandidaten, jedoch sollten diese nicht zur Errichtung von Einfamilienhäuser, sondern für mietbare Mehrfamilienhäuser genutzt werden.

Die Kreisgebietsreform lehnte Eckhoff mit der Begründung ab, dass diese, bedingt durch die ansteigende Zahl von Bürgern im Verhältnis zu den Abgeordneten im Kreistag, zu einem Demokratieabbau führe.  Darüber hinaus sei die Spekulation, ob die Kreisgebietsreform zu einer Gefährdung des Kreisstadtstatus Bad Belzigs führe, “reine Glaskugelleserei“, so Eckhoff.


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