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Ängste um die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region

Die Schließung der Entbindungsstation droht zum 1. April 2015

"Die geplante Schließung der Entbindungsstation zum 1. April 2015 ist leider kein schlechter Aprilscherz, sondern ein Angriff auf die Zukunftsfähigkeit von Bad Belzig,“ Das erklärte der Kreisvorsitzende der LINKE Postam-Mittelmark Jan Eckhoff. „Welche junge Familie, die noch Kinder bekommen will, wird sich zukünftig entscheiden, nach Bad Belzig zu ziehen?" Eckhoff, vom Lebensalter knapp unter 30, ist mit seiner Lebensgefährtin erst vor Kurzem nach Bad Belzig gezogen. Er kann sich in die Gedanken junger Familien sehr gut hineindenken.

„Es wurde immer weiter amputiert. Wir bekommen den Eindruck, dass man bewusst die Personalsituation in der Entbindungsstation so gestaltet hat, dass junge Mütter sich lieber ein anderes Krankenhaus suchten", so Eckhoff weiter. Auf diese Weise habe man die Geburtenzahlen auf unter 200 gedrückt und das missbrauche man als Argument, die Station wegen zu geringer Fallzahlen schließen zu müssen.
"Welche Station wird als nächste als unrentabel erklärt und geschlossen?“ fragt sich Eckhoff.

Die sozialpolitische Sprecherin der LINKEN im Kreistag, Astrit Rabinowitsch, ergänzt: Die große Koalition aus SPD, CDU und FDP habe das ehemalige, gut ausgestattete Kreiskrankenhaus 2007 an die Johanniter verkauft. Diese haben es heruntergewirtschaftet und  2013 an die Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinik weiterverkauft. „Jedes Mal mit dem Versprechen, dass nur so das Krankenhaus in seiner Leistungsfähigkeit und Angebotsbreite erhalten werden könne“, so Rabinowitsch.

Das ganze Verfahren sei zweifelhaft. Die LINKE wird dem Landrat Blasig die Frage stellen, was seine Zusage aus 2013 noch wert ist, in Bad Belzig ein Krankenhaus der Grundversorgung zu erhalten.

Ronald Kurtz
-Kreisgeschäftsführer-
DIE LINKE KV Potsdam-Mittelmark


 

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