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So schön könnte der Belziger Marktplatz sein…

Die LINKE. demonstriert alternatives Nutzungskonzept

So (oder so ähnlich) könnte der Marktplatz in der Zukunft aussehen (Quelle: Privat)

Es ist ein sonniger Samstag Vormittag, auf dem Marktplatz sitzen die Menschen bei Kaffee und Kuchen zusammen, erzählen und erfreuen sich am Spiel einer Straßenband. So zumindest letzten Samstag, denn sonst ist der Belziger Marktplatz eine Blechwüste. Dies wollte Jan Eckhoff, Kreisvorsitzender der LINKEN., ändern und ließ kurzerhand ein Viertel des Marktplatzes absperren. Wo ansonsten Autos parken wurde nun Kaffee und Käsekuchen ausgegeben, während die Gruppe “manifest“ des Bundestagmitglieds der LINKEN., Harald Petzold, für musikalische Unterhaltung aus der Richtung des Klezmer, Weltmusik mit jüdischen Wurzeln, sorgte. Außerdem waren der Landratskandidat der LINKEN., Klaus-Jürgen Warnick und natürlich Jan Eckhoff, zu dem Zeitpunkt Bürgermeisterkandidat für Bad Belzig, vor Ort, um über die Aktion und ihre Wahlprogramme zu informieren.

Hinter dieser Demonstration steckt die Idee einer lebendigeren und lebenswerteren Gestaltung des historischen Bad Belziger Stadtkerns. Frei nach dem Motto: “Der Marktplatz ist Marktplatz und kein Parkplatz“ könnte diese Nutzung, unter anderem dabei helfen, den Erhalt des Kurortstatus zu sichern und die Gastronomie in der Innenstadt ankurbeln. Auch der Verkehr würde durch den Wegfall der zentralen Parkplätze reduziert werden. Kritik aus dem Einzelhandel, wonach ohne die Parkplätze der Umsatz sinken würde, entgegnete Eckhoff, “dass eine solche Beruhigung schon in vielen Städten erfolgreich praktiziert wird, beispielsweise in Potsdam. Außerdem gibt es genug alternative Parkplätze und Buslinien, durch welche man problemlos in die Stadt gelangen kann.“

Autor: Maximilian Schulz-Hanke


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