Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

"... mehr oder weniger gefährdet"

Leserbrief zu "Peter Ledwon wechselt" / MAZ am 21.09.2010

Olaf Präger

Schon beim Lesen der ersten Zeilen des Artikels bewegte mich folgende Frage: Wenn der Chef seinen Sessel frei macht, wird die Gelegenheit vom Finanzier oft genutzt, um weiterreichende Maßnahmen anzudenken und umzusetzen. Müssen wir jetzt aufpassen, dass die oft diskutierte Schließung der Geburtsstation im Belziger Johanniter-Krankenhaus nun neue Nahrung erhält. Oder kann das auch durch Leserbriefe wie diesem geschehen? Dann das Bonmot des ganzen Textes. Ich zitiere: "Weder er (gemeint ist Peter Ledwon) noch Torsten Grätz sehen ob der Personalie den Standort der Geburtsstation mehr oder weniger gefährdet." Ist das tatsächlich so gesagt worden? Man kann ja nicht, um einen Vergleich zu bemühen und dennoch beim Thema zu bleiben, nicht mehr oder weniger schwanger sein. Hat der zuständige Redakteur René Gaffron, ein gewiefter Mann, seine Rechercheergebnisse richtig wiedergegeben oder hat er "mitgedacht", wie bei der MAZ nicht unüblich. Wollte er zwischen den Zeilen eine Botschaft an die Leserschaft senden? Wir jedenfalls sollten  die Sachlage im Auge behalten.
Herrn Ledwon, der vor achteinhalb Jahren auch meinem Sohn nach schwierigem Geburtsverlauf gesund das Licht der Welt ermöglichte, ist für neun Jahre kompetente Arbeit im Kreiskrankenhaus und Johanniter-Krankenhaus zu danken. Ich wünsche ihm weiterhin gutes Gelingen an der neuen Wirkungsstätte in Brandenburg.


Antifa-Bibliothek

Öffentlich nutzbare Bibliothek des Ortsverbandes Belzig.

Sich etwas trauen!