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Claudia Wipfli / Olaf Präger

Gedenken an die Atombombenabwürfe 1945

Auf die japanische Stadt Hiroshima haben amerikanische Truppen am Morgen des 6. August 1945 eine Atombombe abgeworfen. Die Explosion in 600 Meter Höhe zerstörte ungefähr 80 % der bis dahin unbeschädigten Stadt. Bei diesem ersten Einsatz einer Kernwaffe in einem Krieg wurden schätzungsweise 90.000 Personen sofort getötet; an den Spätfolgen starben weitere bis zu 170.000 Menschen. Die noch lebenden Opfer des Angriffs, in Japan als „Hibakusha“ bezeichnet, leiden an den Spätfolgen der Verstrahlung bis heute.

Nur drei Tage später griffen amerikanische Flieger Nagasaki, die zweite japanische Stadt, mit einer Atombombe an. Die Folgen für die Bevölkerung waren ähnlich schwerwiegend wie in Hiroshima.

Weltweit erinnern Menschen an diese Kriegsverbrechen. Mit stimmungsvoller Musik und mahnenden Worten erinnerte die LINKE Bad Belzig am 74. Jahrestag an die schrecklichen Ereignisse des 6. und 9. August 1945.
Hiroshima und Nagasaki mahnen! Auch daran, dass die Gefahr atomarer Kriege noch immer nicht gebannt sind. Im Gegenteil, noch nie gab es so viele Staaten, die über Atomwaffen und atomwaffengeeigneters Material verfügen wie heute.

Am 16. Oktober 2017 stand eine Resolution an den deutschen Städte und Gemeindetag zur Abstimmung in der Bad Belziger Stadtverordnetenversammlung. Ihr Titel: "Für eine atomwaffenfreie Welt - damit unsere Kinder und Enkel eine friedliche Zukunft haben".
Der Städte- und Gemeindetag soll sich - entsprechend seiner Verantwortung für kommunale Daseinsvorsorge - dafür einsetzen, dass Atomwaffen vom deutschen Boden alsbald abgezogen und Verhandlungen für eine atomwaffenfreie Welt geführt und unterstützt werden. In der Resolution heisst es wörtlich: "Die Verantwortung für die kommunale Daseinsvorsorge darf sich in Zeiten, in denen aus bereits laufenden Regionalkriegen jederzeit auch ein neuer Weltkrieg entstehen kann, nicht mehr nur auf bisherige kommunale Dienstleistungen beschränken." 15 von 18 Abgeordneten stimmten damals dem LINKE-Antrag zu. Damit war er beschlossen.

So gesehen ist es schade, dass so wenige Bürgerinnen und Bürger, und auch so wenige Stadtverordnete und Kreistagsmitglieder - auch der Kreistag verabschiedete eine Resolution -  sich an diesem Gedenken an die Opfer beteiligt haben.
Freiheit und Frieden sind nicht selbstverständlich, dass dürfen wir nicht vergessen.


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